Die Gebühren der DSL-Anbieter

Vor dem Abschluss eines Vertrages mit einem DSL-Anbieter sollten neben dem Preis auch alle weiteren Einzelheiten beachtet werden. Da man sich in der Regel für einen längeren Zeitraum an den gewählten DSL-Anbieter bindet, weil die Mindestvertragslaufzeit meistens ein bis zwei Jahre beträgt, sollte man das Angebot genauestens prüfen.

 

 

Beim Einstieg ist zunächst die Bereitstellungsgebühr, also das Entgelt für die Einrichtung von DSL, zu berücksichtigen. Diese beträgt bis zu 100 Euro. Es gibt aber auch viele Möglichkeiten, diese Bereitstellungsgebühr zu umgehen. Viele DSL-Anbieter erheben bei höheren Bandbreiten wie DSL 6000 oder DSL 16.000 keine Gebühr für die Einrichtung des Anschlusses. Allerdings ist die monatliche Grundgebühr bei den höheren Bandbreiten natürlich auch entsprechend. Es kommt also darauf an, genau nachzurechnen, ob es sich angesichts der eigenen Surfgewohnheiten lohnt, eine höhere Bandbreite zu wählen und eine höhere monatliche Grundgebühr hinzunehmen, so dass man keine Einrichtungsgebühr zu zahlen braucht, oder ob es unterm Strich günstiger ist, die Einrichtungsgebühr zu zahlen, einen Anschluss mit niedrigerer Bandbreite zu wählen und dafür geringere monatliche Grundgebühren zu zahlen. Darüber hinaus lohnt es sich, die aktuellen Sonderangebote der verschiedenen DSL-Anbieter zu begutachten, denn gelegentlich verzichten die DSL-Anbieter bei allen Bandbreiten auf die Einrichtungsgebühr.

 

 

Neben der Bereitstellungsgebühr sollten freilich auch alle anderen Gebühren beachtet und berechnet werden. Es handelt sich insbesondere um die monatliche Grundgebühr für den DSL-Anschluss rund um die Gebühren für den DSL-Tarif, also die DSL-Flatrate. Einige DSL-Anbieter versprechen eine DSL-Flatrate zum Nulltarif, erheben aber nichtsdestotrotz eine Grundgebühr für den DSL-Anschluss, die es zu beachten und mit den Grundgebühren der anderen DSL-Anbieter zu vergleichen gilt.

Autor: Manuel Meister

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