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Autoleasing


Autoleasing
Die Bezeichnung Leasing stammt aus England (to lease: mieten, pachten) und erklärt die Überlassung eines Objektes auf eines feste Dauer gegen Entgelt. Eine besondere Form des Leasing stellt das Kfz-Leasing dar.
 
Auto-Leasing ist aus steuerlichen Gründen für Selbstständige von Vorteil, aber auch immer mehr Privatmenschen entscheiden sich ihren PKW zu leasen anstelle es käuflich zu erwerben. Beim Auto-Leasing zahlt der Fahrzeugnutzer mit den Leasingraten lediglich den Gebrach des Fahrzeuges. Es wird kein unnötiges Kapital ausgewendet und der Fahrzeugnutzer erhält sich Rücklagen für andere Anschaffungen.

Bevor der Fahrzeugnutzer sich dann für einen Vertrag entscheidet, sollte man sich im Vorwege Gedanken über die passende Art des Vertrages machen. Hierbei wird zwischen zwei Vertragsarten unterschieden.

Einerseits gibt es den Vertrag mit Kilometerausgleich, bei dem der entscheidende Punkt ist, dass das Auto am Ende der Laufzeit an die Leasinggesellschaft zurückgegeben wird. Nach der Rückgabe des Fahrzeuges werden mit dem Kunden nur die Mehr-KM oder die Minderkilometer verrechnet und eventuelle Beschädigungen, die nicht der normalen Nutzung entsprechen.

Die zweite Variante ist der RW-Vertrag. Beim Restwertvertrag ist die Besonderheit, dass der Kunden das Risiko des Restwertes hat. Das bedeutet, dass der kalkulierte Restwert für den Kunden schon bei Abschluss des Vertrages klar ist. Wenn nach Verkauf des PKWs nach Vertragsende Restwertdifferenzen entstehen, wird diese mit dem Leasingnehmer abgerechnet. Mindererlöse gehen zu 100 Prozent zu Lasten des Kunden, an Gewinnen wird er zu 3/4  beteiligt.

Für den Kunden ist es aus diesem Grund enorm bedeutsam, sich beim Vertragsabschluss für die richtige Vertragsvariante zu entscheiden, damit es am Ende des Vertrages kein böses erwachen gibt. 
Autor: Tanja Komjahn

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