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Die Notwendigkeit von Flirtschulen


Die Notwendigkeit von Flirtschulen
Viele Männer haben, laut Aussagen von vielen Frauen, den Besuch einer Flirtschule und die Vermittlung von flirttips bitter nötig. So manch männliches Exemplar schafft es nämlich immer und immer wieder, wie der berühmte Elefant im Porzellan zu fungieren. Es soll schon Männer gegeben haben, die mit Mitte dreißig, jungen Frauen im Alter von neunzehn Jahren in der gemeinsamen Firma förmlich belästigt haben. Tag für Tag, für Tag stehen sie neben dem armen Mädchen und machen ihm Komplimente. Was für schöne sie doch hätte, welch eine tolle Figur sie doch ständig unter ihren dicken Pullover verstecke und wieso sie ihre langen, schwarzen Haare ständig zu einem strengen Pferdeschwanz binde. Das arme Mädchen weiß sich nicht zu helfen, bedankt sich artig für die Komplimente und lächelt schüchtern. Der sehr viel ältere Mann missdeutet dies und stellt sich einen Tag später erneut zu dem Mädchen und beginnt wieder mit den selben Komplimenten. Dies geht über Wochen so, so dass das Mädchen sich immer mehr bedrängt fühlt und schließlich sogar Angst vor diesem Arbeitskollegen bekommt. Doch so weit müsste es eigentlich gar nicht erst kommen. In Flirtschulen bekommen die Männer diverse anmachtipps und flirttips mit an die Hand gegeben, so dass sie sehr viel diffiziler und unterschwelliger mit den Frauen in kontakt treten können ohne sie zugleich zu bedrängen und zu verängstigen. Davon haben natürlich beide Seiten unmittelbar etwas davon. Aber auch hier gilt, dass die Selbstreflexion der Männer unbedingt auch in den anmachtipps Verwendung finden sollte, so dass der Mann selbst lernt, wie erfolgreich seine Strategien sind.
Autor: Bastian Müller

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