Journalismus
Journalismus wird im Allgemeinen mit Berichterstattung verbunden. In der Regel erfolgt diese an eine große Zahl von Menschen, welche die Mitteilung empfangen.
Für die Berichterstattung eignen sich viele  verschiedene Medien, sei es nun das Onlinemagazin, der Fernseher, oder ganz klassisch: das Print-Medium.  Die elektronischen Medien gewinnen in letzter Zeit immer mehr an Bedeutung. Dies führt jedoch auch vermehrt zu Medienkritik, weil aufgrund der Krise der Verlagslandschaft viele Redakteure nicht mehr als Auslandskorrespondenten vor Ort sitzen, sondern ausschließlich über das Internet recherchieren. Dabei bleibt dann die Vertrauenswürdigkeit der Quellen nicht immer gewahrt.
Da sich die schlechte berufliche Lage der Journalisten herumgesprochen hat (viele können ausschließlich ohne feste Anstellung und mit unterdurchschnittlicher Vergütung arbeiten), ist der Andrang auf diesen Beruf nicht mehr ganz so groß wie früher. Einige reizt die journalistische Arbeit aber trotzdem, weswegen sich Nachwuchsjournalisten in dem gemeinnützigen Jugendpresseverband zusammengeschlossen haben. Diese geben auch einen Presseausweis heraus, der von den Profi-Journalistenverbänden anerkannt ist. Außerdem organisieren sie den Kontakt zu Profi-Journalisten und organisieren Seminare. Die meisten Jungjournalisten fangen in einer Schülerzeitung oder bei einem OK an.

Gerade, um den Einstieg in den Journalismus zu schaffen, ist das Anhäufen von Referenzen und das Knüpfen von Kontakten sehr wichtig. Selbst wenn dafür für die
heimische Tageszeitung erstmal nur über den lokalen Kaninchenzüchterverein berichtet wird, sind erste Schreiberfahrungen unabdingbar, um an Aufträge von
weiteren Medien zu kommen. Grundsätzlich sollte auch jede Visitenkarte aufbewahrt und kategorisiert archiviert werden. Nützlich kann sich erweisen, auf der
Rückseite jeder Karte zu vermerken, wo die entsprechende Person kennengelernt wurde und welche Funktionen sie erfüllt. Nicht nur für Recherchen sind Kontakte wichtig, allgemein ist Vitamin B immer von Vorteil.
Sobald genügend Referenzen vorhanden sind, kann sich der oder Nachwuchsredakteurin dann an Bewerbungen für Volontariate machen. Hierbei gilt allerdings leider, daß oft nur öffentlich-rechtliche Medien eine Ausbildung anbieten, die diesen Namen auch verdient. Viele Private nutzen die sogenannten Volontäre nur als billige Arbeitskräfte, vermitteln aber eine Ausbildung mit nur marginalem Nutzen.
Autor: Peter Flist

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