| Lost in Blue DS
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Jeder von uns kennt den armen Schiffbrüchigen, der auf einer einsamen Insel landet und von nun sein Leben bestreiten muss. Genau Robinson Crusoe. Hierzu gehört neben essen sammeln, wilde Tiere bekämpfen und Krankheiten behandeln auch den ganz normalen Alltag meistern. Doch das Nintendo DS Spiel Lost in Blue, handelt nicht vom Charakter Robinson, sondern ist nur auf den selben Tatsachen einer verlassen Insel aufgebaut, wo die Spielfiguren von nun an ihr Leben selber meistern müssen. Wie genau das umgesetzt wurde und was das Spiel taugt, lest selbst.
Grafik:
Die Grafik des Spiels macht einen soliden Eindruck. Auf dem unteren Bildschirm sieht man das Spiel, was durch sein wunderschönes Leveldesign und die tolle Modellierung der einzelnen Ebenen 3D wirkt. Auf dem oberen Bildschirm sind die Tageszeiten sowie die Statuswerte der einzelnen Charaktere abzulesen. Der Charakter wird aus einer isometrischen Kameraperspektive heraus gesteuert, was der Übersichtlichkeit dient. Die sichtliche Veränderung der Tageszeiten und des Wetters wurden toll umgesetzt und erinnern ein wenig an "Harvest Moon".
Sound:
Die Sounduntermalung im Spiel wurde dem Inselflair und der Einsamkeit angepasst. So hört man Tiergeräusche wie Vogelgezwitscher, Meeresrauschen und andere bekannte Background-Sounds. Wer jetzt denkt, dass kann doch nicht alles gewesen sein, den können wir beruhigen. Selbstverständlich gibt es auch andere musikalische Untermalung, die dem Spiel gut angepasst ist und nie langweilig wird. Hier haben wir zum ersten Mal das Glück, das die Lieder einem nie auf den Wecker gehen.
Gameplay:
Keith wird ganz normal mit dem Steuerkreuz gesteuert und geht in die jeweilig gedrückte Himmelsrichtung. Indem man den B Knopf gedrückt hält, beginnt Keith zu rennen. Der A Knopf ist die Aktionstaste und wird zum Auswählen bestimmter Gegenstände und zum Ansprechen anderer Personen genutzt. Weiterhin wird der Knopf zum absuchen des Bodens genutzt, um z.b. Regenwürmer zum Angeln oder Gewürze zu finden. Die Schultertrigger werden kaum gebraucht und dienen nur für Sachen wie z.b. das Holz beim "Feuermachen" drehen usw. Auch der Touchscreen kommt sehr selten zum Einsatz, was echt einen großen Mangel darstellt. Wir finden, das dieses tolle Feature gerade bei so einem Spiel so gut zum Einsatz gebracht hätte werden können.
Fazit:
Lost in Blue ist auf jeden Fall ein Spiel mit dem man viele Stunden spaß haben kann. Die vielen Gegenstände und Gewürzarten sowie die verschiedenen Enden, die es freizuspielen gilt, sorgen immer für genug Ansporn um es wieder und wieder zu versuchen. Leider wurde wie schon oben erwähnt der Touchscreen nicht so gut oder besser gesagt nicht oft genug eingebunden um in die Top Ten der Nintendo DS Spiele aufgenommen zu werden. |
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