Kamine und Brandschutz

Der Gemütlichkeitsfaktor für Kamine


Feuer hat seit jeher seine Bedeutung. Im Altertum gab Feuer Licht, Wärme und verscheuchte wilde Tiere. Es diente zur Bereitung von Speisen, zur Herstellung von Rohstoffen, zum Schmelzen, zum Schmieden und nahezu jeder damals selbstverständlichen Alltagsverrichtung. Nach wie vor ist das Feuer heute ein wichtiger Bestandteil in unserem täglichen Leben. An kalten Tagen ist für viele ein lauschiger Abend am Kamine Entspannung pur. Ob der Kamine offen oder geschlossen ist,spielt oftmals keine Rolle. Gerade in dieser Zeit jedoch kann es häufig zu Wohnungsbränden auf Grund von Unachtsamkeiten in Bezug auf die Beachtung von Brandschutzmaßnahmen der Kamine kommen. Die Folge sind oftmals immense Sach- und Personenschäden.

Welche Vorsichtsmaßnahmen sind beim Einbau der Kamine zu beachten?

Um diesen Schäden vorzubeugen, ist der bauliche Brandschutz unbedingt zu beachten. Vorbeugend können also die Vorschriften zur Befeuerung der Kamine eingehalten werden. Neben dem Kamine muss ein Mindestabstand von 30 cm zu leicht entzündlichen Gegenständen, wie Holz und Stoffen, eingehalten werden. Auf der Rückseite, je nach Herstellerangaben, ein Mindestabstand der Kamine zu den brennbaren Materialien von 20 cm. Bei Kamine-Öfen mit einer Glasscheibe, dürfen sich in einem Radius von 80 cm keine entzündlichen Gegenstände befinden. Bei der Beschaffenheit des Untergrundes sollte auf die Feuerfestigkeit geachtet werden. In der Regel besteht dieses Untergrundmaterial der Kamine aus Glas, Stahl, Fliesen oder Stein. Auf welches Material letztendlich zurückgegriffen wird, ist Geschmackssache des Bauherren.

Autor: Madlen Hasfurter

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