| Karma - eine hinduistische Irrlehre
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| Die Lehre des Karma hat hinduistische Wurzeln. Die Hindus gehen davon aus, dass jeder Mensch dem Kreislauf von Geburt, Tod und Reinkarnation unterliegt. Hauptgrund für das ständige Reinkarnieren sei das Karma eines Menschen. Das Karma sind gesammelte Vorgänge aus angeblichen früheren Leben. Wer in einem früheren Leben Böses getan hat, muss dieses im nächsten Leben ausgleichen. Die Hindus glauben zum Beispiel, dass die vielen Bettler auf Indiens Straßen eine Strafe für frühere Leben abbüßen müssen. Deshalb gibt man den Bettlern kein Geld, da man sie nicht beim „Ausgleichen ihres Karmas“ behindern möchte. Ein anderes Beispiel: Wer in seinem früheren Leben ein Ausbeuter war, wird in der nächsten Reinkarnation selbst durch andere ausgebeutet. Das Problem ist, dass diese Spirale nie aufhören kann. Denn dieses Glaubenssystem hätte die logische Folge, dass der Tod und das Böse NIE ausgelöscht oder besiegt werden würden. Wer Böses in diesem Leben tut lastet sich Karma an. Dieses muss im nächsten Leben abgetragen werden, indem ihm das selbe Böse von jemand anderem angetan wird. Dieser jedoch muss für dieses Böse in seinem nächsten Leben wiederum durch jemanden leiden. Diese Spirale hört also nie auf. Das Böse wird geradezu gefördert, geschweige denn dass es eine Erlösung von diesem ewigen Kreislauf gäbe. Gnade und Barmherzigkeit gibt es in diesem System nicht. Die Menschen in Indien leiden sehr unter der Knechtschaft des Karma. Sie leiden an Hoffnungslosigkeit und Depression. Auch die europäische Esoterik hat den Gedanken des Karma aus dem Hinduismus übernommen, ohne die Folgen richtig bedacht zu haben. Die Bibel hingegen betont, dass jeder Mensch nur ein einziges Leben hat. Es sei so eine gefährliche Illusion zu meinen, man hätte ja weitere Leben. Denn die Bibel drückt es so aus: „Jeder Mensch muss nur einmal sterben, danach kommt das Gericht Gottes“ (Hebräer 9,27a). Es wäre also unklug, auf Reinkarnation zu bauen. Die Gute Nachricht ist, dass Gott ein barmherziger Gott ist. So etwas wie Karma gibt es im christlichen Glauben nicht. Jeder, der gesündigt hat, kann Vergebung der Schuld erhalten, wenn er es aufrichtig bereut und die Schuld bekennt. Dafür ist Jesus Christus gestorben. Er hat das Erlösungswerk bereits vollbracht. Es steht jedem Menschen offen, der im Glauben darauf vertraut. Es ist Gnade, die den Menschen zu retten vermag, nicht das unbarmherzige Gesetz des Karma. Karma und Reinkarnation existieren Gott sei Dank nicht. Das ist die Frohe Botschaft. Gott hat einen leiden lassen, nämlich Jesus. Jeder, der dieses Geschenk im Glauben annimmt, wird errettet werden. |
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