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Michael Turgut : im privaten Anlagebereich die Anlagestrategie des Nobelpreisträgers nachvollziehen.


Michael Turgut : im privaten Anlagebereich die Anlagestrategie des Nobelpreisträgers nachvollziehen.
Die Anlagestrategie des Nobelpreisträgers – oder warum eine Portfolio-Optimierung mehr bringt als das Hoffen auf einen Zufallstreffer.

Als "Nicht alle Eier in einen Korb legen" umschreibt der anerkannte Vermögensverwalter Jens Erhardt seine Strategie. "Doch selbst die Anlegerschutzinstitution Finanztest kann mit ihrem Angebot "Aktienstrategie im Dauertest" nur die Aktienwerte ermitteln, die den jeweils besten Ertrag bringen", meint der staatlich zugelassene Rentenberater Günter Vogel. Ob diese Anlagen auch ins jeweilige Portfolio oder besser noch zu den Wünschen und Zielen des Anlegers passen, findet dabei keine Berücksichtigung.

Wichtig ist die ausbalancierte Einheit des Portfolios - also der Mix aus internationalen Immobilienanlagen, Wertpapieren, Hedge Funds und Private Equity. "Normalverdiener" stehen meist außen vor. Selten einmal macht sich ein Berater überhaupt die Mühe, die bereits vorhandenen Anlagen zu berücksichtigen. Hier zeigt sich der Vorteil der "gemanagten Vermögensfonds", denn zumeist wird mit dem Geld vieler Anleger - oft bereits mit geringen monatlichen Sparsummen, die mit Versicherungsbeiträgen vergleichbar sind - in Anlagestrategien investiert, die anderenfalls nur für Großanleger offen stehen.

Ein Angebot, bei dem der Anleger zwischen verschiedenen Fondsmanagern wechseln kann, bieten seit Anfang des Jahres einige Unternehmen an. Das Prinzip: Unterschiedlichste, in den jeweiligen Schwerpunkten erfahrene Fondsmanager beraten den Fonds in ihren Spezialgebieten. Einer der deutschen Pioniere auf diesem Gebiet ist der Finanzexperte Michael Turgut.

1952 veröffentlichte Harry Markowitz in einem nur wenige Seiten umfassenden Beitrag "dass ein gutes Portfolio eine ausbalancierte Einheit darstellt, die dem Investor gleichermaßen Chancen und Absicherung unter einer Vielzahl von Möglichkeiten bietet". 38 Jahre später, genauer 1990, erhielt er dafür den Nobelpreis in Wirtschaftswissenschaften. Das Zauberwort, das unter dem Begriff Portfolio-Optimierung längst Anhänger weltweit gefunden hat, heißt "Diversifikation".
Autor: Albert Albrecht

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