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UMTS – Auf dem Weg zum mobilen Internet


UMTS – Auf dem Weg zum mobilen Internet
UMTS (Universal Mobile Telecomminications System) ist nach GSM und einem analogen System die dritte Generation des Mobilfunkstandards.

Nach einigen Rechtsstreitigkeiten um die Nutzung der zu vergebenden Lizenzen wurden vor wenigen Jahren erste Endgeräte, die Nutzen aus dem neuen Standard ziehen konnten, in Deutschland auf den Markt gebracht. Seitdem liegt für die großen Mobilfunkanbieter ein Fokus ganz klar auf der Vermarktung jener neuen Netztechnik.

UMTS zu Anfangs für Mobiltelefonen

Den Anfang machten erste Mobiltelefone, die für die neuen Übertragungsmöglichkeiten ausgestattet waren: Zu Beginn noch vergleichsweise unhandlich geraten, waren diese Geräte in der Lage, neue Funktionen, wie beispielsweise Videotelefonie oder wesentlich schnellere Datenübertragung bei der Nutzung integrierter Internetlösungen, zu unterstützen.
Anfangs eher skeptisch betrachtet (genau wie einst Kameratelefone), verbreitet sich die Technik mittlerweile sehr schnell, was aber in erster Linie daran liegen mag, dass fast sämtliche Hersteller einen großen Teil ihrer Mobiltelefonproduktion auf den neuen Netzstandard umgestellt haben. Ob für den Endkunden interessant oder nicht, um UMTS-fähige Geräte kommt er heutzutage kaum herum.

Die ersten UMTS-Tarife

Diese Entwicklung hat die Netzbetreiber auch dazu veranlasst, spezielle UMTS-Tarife zu entwickeln. Wer nämlich ein Handy beziehen möchte, welches die neuen Funktionen beherrscht, muss in der Regel gleichzeitig seinen Tarif umstellen lassen. Zwar unterscheidet sich der Preis für einen solchen mittlerweile kaum noch von den "normalen" Tarifen (obwohl meist ein größeres Leistungsspektrum, wie beispielsweise kostenlose WAP-Nutzung, geboten wird); während der UMTS-Einführungsphase schlugen die neuen Pakete aber meist höher zu Buche, als die alten.

Wie UMTS heute das Internet mobil macht

Ein weiteres Nutzungsfeld, welches durch UMTS stark aufgewertet und für den Verbraucher wesentlich attraktiver gemacht wurde: mobiles Internet. Statt via GPRS (langsamer als ISDN) kann der Nutzer nun über eine bedeutend schnellere UMTS-Verbindung mit seinem Notebook mobil surfen. Vorausgesetzt natürlich, man befindet sich in einer Region, die UMTS-versorgt ist. Das ist nämlich nach wie vor längst nicht deutschlandweit der Fall.

Wer dennoch nicht auf seinen mobilen Internetzugang verzichten möchte, der kann aktuell aus einer Vielzahl verschiedener Tarife auswählen. Neu ist dabei mittlerweile auch die UMTS-Flatrate, mittels der der Kunde zu einem bestimmten Fixpreis (der allerdings noch deutlich über den Flat-Preisen fester Anschlüsse liegt) rund um die Uhr und solange er möchte online gehen kann.

Fazit

Die neueste Generation des Mobilfunkstandards bietet also für viele Kunden attraktive Leistungsmöglichkeiten. Fallende Preise und stetig weiterentwickelte Technik machen die UMTS-Angebote dabei auch in Zukunft zunehmend interessant.
Autor: Funk

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