| Telefonieren im Ausland
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Wer ins Ausland telefoniert weiß in der Regel, dass die Kosten für solche Gespräche wesentlich höher sind, als Telefonate in Deutschland. Im Bereich der Kosten ist es aber auch teurer, wenn man mit deutschen Handys im Ausland telefoniert oder Bekannte auf dem Handy anrufen möchte, die sich gerade im Ausland befinden. Das Gespräch aus dem Urlaubsort nach Haus mit dem eigenen Handy kann ebenfalls teuer werden.
Wer in diesem Bereich sparen möchte, kann auch einige Spezialanbieter zurückgreifen. Die Prepaid Tarife von Sunsim, Chemobil und Blauworld sind speziell auf Telefonate ins und aus dem Ausland ausgelegt. Die Kosten sind hier deutlich günstiger als bei einem normalen Handyvertrag und liegen (je nach Urlaubsland verschieden) ab 9 Cent pro Minute aufwärts. Gleiches gilt für die Kosten für ankommende Gespräche im Ausland (für die man leider auch als Angerufener zahlen muss). Dank der Struktur der Prepaid Karten ohne Grundgebühr und Mindestlaufzeit kann man die Karten nach dem Urlaub einfach einmotten, weiterführende monatliche Kosten gibt es nicht.
Dazu hat die EU nach langem Hin- und Her jetzt Maximalpreise für die Roamingkosten im Ausland eingeführt. So darf ein Gespräch aus dem Ausland maximal 49 Cent (+ Mehrwertsteuer) kosten, ankommende Gespräche dürfen mit maximal 24 Cent zuzüglich Mehrwertsteuer abgerechnet werden. Diese Grenzen sind verbindlich für alle EU-Länder und die entsprechenden Anbieter. Für den raum außerhalb der EU gelten aber weiterhin die teuren bisherigen Tarife.
Für diesen Sommer nützen die neuen Richtwerte ohnehin nichts, die verbindliche Regelung gilt erst ab September. |
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